Yoga / Therapie

Yoga - Yoga-Therapie, wo ist der Unterschied?

Egal auf welchem Niveau man Yoga ausübt - es gibt eine therapeutische Dimension, die als Heilkunst verstanden werden kann.

Man kann diese Dimension zum Hauptfokus machen, um mit Yoga einen Heilungsprozess zu unterstützen.

In der Yoga-Therapie erstellt man immer ein individuell angepasstes Übungsprogramm. Das bedeutet, dass der Therapeut zusammen mit dem Klienten eine Serie von Körper-, Atem- und Bewusstseinsübungen auswählt, die gezielt mit dem Beschwerdebild arbeiten.

In einer individualisierten Yoga-Therapie  arbeitet man ganzheitlich, das heißt mit körperlichen und geistigen Bereichen im Menschen. In den letzten Jahrzehnten hat auch die naturwissenschaftlich orientierte Medizin feststellen können, dass mit individuell angepassten Behandlungsmethoden und mit ganzheitlich orientiertem "Mindfulness-Training" die körpereigenen Genesungs-Prozesse bedeutend unterstützt werden.

Es ist wichtig klarzustellen, dass die Yoga-Therapie nichts Esoterisches voraussetzt, keinen Glauben an externe Heilkräfte oder wundersame energetische Entfaltungen.

Jedes Behandlungsprogramm wird auf die verschiedenen Bedürfnisse der Personen abgestimmt. Diese persönliche Yogapraxis ist für das selbstständige Üben zu Hause oder an einem geeigneten Ort gedacht. Das kann auch draußen in der Natur, im Park oder am Arbeitsplatz sein.

Nach ein paar Wochen wird kontrolliert, ob das Übungs-Programm etwas verändert hat und so kann die Yogapraxis erneut angepasst werden.

Falls das Beschwerdebild nicht zu einschränkend ist, kann die betroffene Person auch am regulären Yogaunterricht teilnehmen. Der Teilnehmer kann so, mithilfe der neuen Kenntnisse und seiner verstärkten Eigenbeobachtung, unpassende Übungen aus dem Unterricht durch eigene Übungen ersetzen.

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